Brandschutz und Lagertechnik
               RUFFLAR
GLORIA-Kundendienst im
          Raum Miltenberg
Feuerlöschgeräte u. anlagen
Wandhydranten sind in Gebäuden installierte Wasserentnahmestellen, die zur ersten Brandbekämpfung vorgesehen
sind.
Versorgt werden Wandhydranten von einer unter Druck stehenden Steigleitung. Wandhydranten werden durch ein
Symbolschild gekennzeichnet, ein symbolisch dargestellter weißer Schlauch auf rotem Grund.
Wandhydranten sind ähnlich einem Feuerlöscher für jedermann zugänglich, um einen Brand in der
Entstehungsphase zu bekämpfen. Häufig sind daher neben dem Wandhydranten auch ein Feuerlöscher und ein
Druckknopffeuermelder untergebracht. Der Platz vor einem Wandhydranten muss immer frei bleiben, damit er leicht
zugänglich ist.
In der Norm DIN 14 461, Teil 1, werden Wandhydranten seit der Ausgabe 2003-07 in die Typen "S" und "F"
unterschieden.
TYP "S" beschränkt sich auf Wandhydranten "zur Selbsthilfe". Die Ausführung des
Feuerlöschschlauchs ist zwingend aus einem formstabilen Material (min. 3/4") auszuführen. Die
geforderte Wassermenge beträgt nach 24 l/min bei einem Fließdruck von 2 bar bei einem
Gleichzeitigkeitsfaktor von 2 Wandhydranten und können somit abweichend den üblichen
Installationsregeln der DIN 14 461 mit den Nennweite DN 25 (1") angeschlossen werden. Die
Piktogramme sind nach BGV A8 mit einem zusätzlichen "S" zu versehen.
TYP "F" beschreibt die Wandhydranten "zur Selbsthilfe und zum Einsatz der Feuerwehr". Die
Ausführung des Feuerlöschschlauchs kann entweder aus formstabilem Material (min. 1") oder aus
einem vollsynthetischen C-42-Druckschlauch bestehen. Die Dimensionierung der Steigleitungen wird in
der DIN 1988 geregelt, während die nötigen Löschwassermengen der DIN 14 461, Teil 1 zu entnehmen
sind. Am letzten Wandhydranten des Steigstranges müssen 100 l/min (6 m³/h) bei einem Fließdruck
von 3 bar bei einem Gleichzeitigkeitsfaktor von 3 Wandhydranten bereitgestellt werden. Die
Piktogramme sind nach BGV A8 mit einem zusätzlichen "F" zu versehen.
Der Erfolg einer Brandbekämpfung hängt wesentlich davon ab, inwieweit ein Brand bereits in der Entstehungsphase
durch einen schnellen und wirksamen Löscheinsatz bekämpft werden kann.
Zur Bekämpfung von Entstehungsbränden dienen Feuerlöscher,  Steigleitungen mit Wandhydranten sowie
Objektschutzanlagen.
Wandhydranten, Steigleitungen, Schläuche
    
Wandhydranten sind Löschgeräte, die im wesentlichen aus einem Schutzschrank oder einer Abdeckung, einer
Schlauchhaltevorrichtung, einem Absperrventil und einem Schlauch mit absperrbarem Strahlrohr bestehen.
    Steigleitungen unterscheidet man in:
    - nass (stehen ständig unter Wasser), nur in frostsicheren Bauten.
    - nass/trocken (werden erst im Bedarfsfall - automatisch - mit Wasser gefüllt) z.B. in Parkhäuser
    - trocken (werden erst im Bedarfsfall - durch die Feuerwehr - mit Wasser gefüllt) z.B. in Hochhäuser
Schläuche (Druckschläuche) werden unterschieden in formbeständige Schläuche und Flach- oder Faltschläuche.
Formbeständige Schläuche haben den Vorteil, dass sie nur soweit wie erforderlich ausgerollt werden müssen (
Flachschläuche müssen ganz ausgerollt werden! ).
Wir führen durch: Die Prüfung und Wartung von Wandhydrantensystemen und Steigleitungen nass, trocken und
nass/trocken.
Unser Service umfasst die Prüfung und Wartung sowie die Instandsetzung von Feuerlöschgeräten und
Wandhydranten aller Marken.
Berechnung der erforderlichen Löschmittel sowie Löschmittelmengen bei Neubauten, Anbauten und Umbauten.
    * Produkte
Wandhydranten
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